Unerfüllter Kinderwunsch

Fertilitätsstörung: Probleme mit der Fruchtbarkeit?

Lady-Comp zeigt Dir, ob in Deinem Zyklus alles rund läuft!

Wer unter einer Fertilitätsstörung leidet, hat meist Probleme schwanger zu werden. Hier kann ein Fertilitätsmonitor helfen, der unregelmässige Eisprünge entdeckt und zeigt, wann die fruchtbaren Tage eintreten, an denen Du schwanger werden kannst. Wir erklären Dir, wie Du Deine Chance auf eine Schwangerschaft erhöhst. 

Inhaltsübersicht zum Thema Fertilitätsstörung

Fertilitätsstörung mit dem Zykluscomputer entdecken

Viele Frauen, die sich ein Baby wünschen, aber auch nach zahlreichen Versuchen einfach nicht schwanger werden, leiden in den meisten Fällen unter einer Fertilitätsstörung. Dabei wissen einige Betroffene von ihren Problemen, während sich andere nicht erklären können, warum sie ihren Traum nicht erfüllen können. Umso wichtiger ist es, über seine Fertilitätsstörung Bescheid zu wissen und den eigenen Zyklus genauestens zu kennen. Dabei kann ein Fertilitätsmonitor wie Lady-Comp oder Pearly helfen, der Dir sagt, in welcher Phase Deines Zyklus Du Dich gerade befindest, wann Du mit Deinen fruchtbaren Tagen rechnen kannst und wann ein Eisprung eintritt. Auf diese Weise stellst Du auch Störungen in Deinen Zyklusphasen fest und kannst diese unter Umständen behandeln lassen.

Das versteht man unter einer Störung der Fruchtbarkeit

Im Normalfall bist Du innerhalb Deines Zyklus sechs Tage lang fruchtbar und kannst schwanger werden. Am sechsten Tag stösst Dein Körper eine Eizelle aus, die dann sechs bis 18 Stunden lang durch ein Spermium befruchtet werden kann. Da Spermien aber bis zu fünf Tage in Deinem Körper überleben, besteht die Möglichkeit, dass ein Spermium am sechsten Tag die Eizelle befruchtet, auch wenn der Geschlechtsverkehr mit deinem Partner bereits ein paar Tage her ist. Frauen, die unter einer Fertilitätsstörung leiden, haben – ganz generell – eine Störung der Fruchtbarkeit, die dazu führen kann, dass sie nur schwer oder im schlimmsten Fall gar nicht schwanger werden können. Grund hierfür können etwa die Eierstöcke sein, deren Funktion beeinträchtigt ist. Das heisst: Sie stossen keine Eizelle aus oder tun dies nicht regelmässig. In Folge dessen kann es auch nicht zu einer Befruchtung kommen und Du kannst nicht schwanger werden.

Weitere Faktoren, die zu Unfruchtbarkeit führen können, sind eine Veränderung des Schleims in der Gebärmutterschleimhaut, der eine Einnistung der befruchteten Eizelle erschwert sowie eine Transportstörung in den Eileitern. Auch die so genannte Gelbkörperunterfunktion kann dazu führen, dass Du nicht oder nur sehr schwer schwanger werden kannst. Dabei wird der Gelbkörper nach dem Eisprung nur unzureichend ausgebildet. Dieser ist dafür verantwortlich, die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung der Eizelle vorzubereiten. Findet dies nicht statt, kann es auch nicht zu einer Schwangerschaft kommen. Tatsächlich gilt die Gelbkörperunterfunktion, auch Gelbkörperschwäche genannt, als häufigste Ursache für einen unerfüllten Kinderwunsch.

Hier noch einmal auf einen Blick alle möglichen Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch (bezogen auf die Frau):

  • Dein Eisprung findet unregelmäßig statt.
  • Dein Eisprung findet gar nicht statt.
  • Der Schleim der Gebärmutterschleimhaut ist verändert und verhindert eine Einnistung.
  • Es herrscht eine Transportstörung in Deinen Eileitern.
  • Du leidest unter einer Gelbkörperunterfunktion, die wiederum die Einnistung in der Gebärmutterschleimhaut verhindert.

So findest Du heraus, ob Du an einer Fertilitätsstörung leidest

Damit Du weisst, ob Du tatsächlich unter einer Fertilitätsstörung leidest, solltest Du in erster Linie natürlich Deinen Zyklus und die Vorgänge in Deinem Körper kennen. Hier ist es ratsam, zu einem Zyklusmonitor wie Lady-Comp oder Pearly zu greifen, denn dieser zeigt Dir täglich an, in welcher Phase Deines Zyklus Du Dich gerade befindest.

Leuchtet das Display grün, bedeutet dies, dass Du nicht fruchtbar bist und dementsprechend auch nicht schwanger werden kannst. Leuchtet das Display rot, befindest Du Dich mitten in Deinen fruchtbaren Tagen. Und zeigt Dir der Computer ein gelbes Leuchten an, bedeutet dies, dass noch nicht sicher gesagt werden kann, ob Du heute fruchtbar bist oder nicht. Dies kann der Fall sein, wenn Du Deinen Zyklusmonitor zum allerersten Mal benutzt oder der Fertilitätscomputer Deinen Zyklus erst einmal kennenlernen muss.

Nach einiger Zeit wird Gelb aber immer seltener bis gar nicht mehr angezeigt. Neben Deinen fruchtbaren Tagen kannst Du auch Deinen Eisprung berechnen und anzeigen lassen. Auf diese Weise erfährst Du schnell, ob Dein Eisprung regelmässig zum etwa gleichen Zeitpunkt einsetzt oder ob er vielleicht sogar ab und an ausfällt oder gar nicht eintritt. Ist dies der Fall, solltest Du bereits von einer Fertilitätsstörung ausgehen. Bedenke aber: Hast Du die Vermutung unter einer Fruchtbarkeitsstörung zu leiden – etwa weil es mit dem Babywunsch nicht klappt – solltest Du einen Arzt / eine Ärztin aufsuchen und Dich beraten lassen.

Dein Fertilitätscomputer zeigt Dir also an,

  • ob Du gerade fruchtbar bist oder nicht
  • wann Deine fruchtbaren Tage einsetzen werden
  • wann Dein Eisprung einsetzen wird
  • wann mit Deiner Periode zu rechnen ist
  • ob Du bereits schwanger bist

Behalte Deinen Zyklus stets im Blick

Wer vermutet, unter einer Fertilitätsstörung zu leiden, greift am besten zum Lady-Comp, denn dieser Zyklusmonitor konzentriert sich voll und ganz auf Deinen Wunsch schwanger zu werden und ist speziell für Frauen gemacht, die bisher Schwierigkeiten dabei hatten, ihren Traum vom Baby zu erfüllen, was wiederum durch eine mögliche Fruchtbarkeitsstörung begründet werden kann. Wie auch Pearly zeigt Dir der Computer täglich an, ob Du gerade fruchtbar bist oder nicht und wann mit Deinem Eisprung zu rechnen ist. Darüber hinaus hast Du die Möglichkeit Deinen Zyklusverlauf 360 Tage zurückliegend nachzuverfolgen und damit festzustellen, wie regelmässig – oder unregelmässig – Dein Eisprung einsetzt. Zudem verrät er Dir die Schwankung Deines Eisprungs in Tagen. Und: Lady-Comp kann Dir anzeigen, ob Du unter einer Gelbkörperunterfunktion leidest, die ebenfalls für eine Fruchtbarkeitsstörung verantwortlich sein kann.

Fertilitätsprobleme beim Mann

Wendest Du Deinen Fertilitätsmonitor täglich an und stellst nach mehreren beobachteten Zyklen fest, dass Dein Eisprung regelmäßig einsetzt und der Arzt / die Ärztin auch andere Störungen ausgeschlossen hat, kann es natürlich auch sein, dass Dein Partner unter einer Fertilitätsstörung leidet. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn seine Spermien zu langsam sind und es einfach nicht rechtzeitig zur Eizelle schaffen. Ebenso kann es vorkommen, dass die Spermien nicht langlebig genug und schon wieder verschwunden sind, bis Dein Eisprung einsetzt. Dann kannst Du mit Hilfe Deines Fertilitätsmonitors herausfinden, wann genau der Tag Deines Eisprungs ist und schläfst dann mit deinem Partner. Die Wahrscheinlichkeit, dass die kurzlebigen Spermien die Eizelle erreichen, wird dadurch größer und damit steigt zeitgleich die Chance schwanger zu werden.

Die Spermienqualität des Mannes spielt eine grosse Rolle.

Bei unerfülltem Kinderwunsch spielt genauso oft die Unfruchtbarkeit des Mannes, wie die der Frau eine Rolle.

Schädliche Umwelteinflüsse, beispielsweise Schadstoffe und Pestizide, sowie eine ungesunde Lebensweise mit Über- bzw. Untergewicht, Stress und Nikotin-/Drogen-/Alkoholkonsum beeinflussen die Fruchtbarkeit von Mann und Frau gleichermassen.

Geschlechtsspezifische Unterschiede findet man jedoch bei den körperlichen Ursachen:

Wenn bei einem unfruchtbaren Mann eine Spermauntersuchung (Spermiogramm) erstellt wird, wird häufig die Diagnose gestellt, dass zu wenig gesunde, gut bewegliche Spermien produziert werden.
Normalerweise enthält jeder Milliliter der Spermienflüssigkeit (Ejakulat) mindestens 15 Mio. Spermien. Das ist eine der Voraussetzungen, damit es mit dem Kinderzeugen klappt. Wichtig ist nicht nur die Menge der Spermien, sondern auch die Qualität: Mindestens 58% der Spermien müssen lebendig sein, mindestens 32% gut beweglich und mindestens 4% normal geformt.

Unfruchtbarkeit ist eine schwierige Diagnose und eine Belastung für die Beziehung, egal ob diese beim Mann oder der Frau liegt. Für die Entscheidung zu einer Fruchtbarkeitsbehandlung sollten sich beide einig sein und den Weg gemeinsam gehen wollen. In dieser besonderen Zeit braucht es viele offene Gespräche, Verständnis füreinander und Geduld.

Schnelle und genaue Messung Deiner Basaltemperatur

Keine Angst: Der Fertilitätsmonitor weist eine Messtoleranz von etwa sechs Stunden (+3/-3) auf. Das heißt: Möchtest Du einmal länger schlafen oder arbeitest im Schichtdienst, kannst Du auch noch drei Stunden nach Deiner typischen Messzeit eine Messung vornehmen, ohne, dass dies negative Auswirkungen auf die Verlässlichkeit der Ergebnisse hat. Zudem besitzen Lady-Comp und Pearly integrierte Wecker, die Dich daran erinnern, dass es wieder an der Zeit ist, Deine Basaltemperatur zu messen. Immer dann, wenn Du kurz vor Deinem Eisprung stehst, steigt Deine Basaltemperatur um wenige Bruchteile an, während sie sich mit dem Einsetzen Deiner Periode wieder auf ihr normales Niveau absenkt. Auf diese Weise benötigen Lady-Comp und Pearly lediglich eine Temperaturmessung. Weitere Faktoren, wie etwa die Konsistenz Deines Zervixschleims oder auch Dein Hormonhaushalt, müssen nicht aufgenommen werden. Dabei gilt der Zykluscomputer als besonders zuverlässig. Selbst bei sehr unregelmäßigen Zyklen ist es dem Computer möglich, genaue Prognosen zu treffen, da er nach durchklügelten Algorithmen arbeitet, die sich an den Zyklusdaten von zahlreichen Frauen orientieren.

Worauf Du bei der Anwendung des Fertilitätsmonitors achten solltest:

  • Messe täglich etwa zur gleichen Zeit Deine Basaltemperatur.
  • Messe die Temperatur nach dem Aufwachen und noch vor dem Aufstehen.
  • Lasse die Temperaturmessung nicht mehr als zwei Tage am Stück ausfallen.
  • Achte darauf, dass Du vor der Messung drei bis vier Stunden am Stück geschlafen hast.

Herausfinden einer Fertilitätsstörung ohne Zykluscomputer

Möchtest Du ohne Fertilitätsmonitor erfahren, ob Du womöglich unter einer Fertilitätsstörung leidest, ist dies theoretisch möglich, aber sehr aufwändig. So musst Du in erster Linie in Erfahrung bringen, ob und in welcher Regelmäßigkeit Dein Eisprung einsetzt. Auch hierfür benötigst Du Kenntnisse über Deine Basaltemperatur. Miss diese täglich unbedingt zur gleichen Zeit, damit Du vergleichbare Werte hast. Dafür nimmst Du ein Thermometer zur Hand, das aber auf keinen Fall ein klassisches Fieberthermometer sein sollte. Stattdessen benötigst Du ein sehr präzises Modell, das Deine Basaltemperatur bis auf zwei Stellen nach dem Komma anzeigt. Hast Du diese gemessen, notierst Du sie Dir und zeichnest am besten eine Temperaturkurve, die Dir den Überblick über die Veränderung der Basaltemperatur anzeigt. Doch das ist noch nicht alles, denn anders als der Fertilitätsmonitor, benötigst Du zum Feststellen von Eisprung und fruchtbaren Tagen weitere Werte.

Besorge Dir daher zusätzlich Teststreifen, mit denen Du Deinen Hormonhaushalt messen kannst. Diese hältst Du in Deinen Urin, um zu erfahren, welche Hormone in welcher Menge in Deinem Körper vorhanden sind. Daneben solltest Du versuchen, Deinen Muttermund abzutasten und auf jeden Fall auch Deinen Zervixschleim beobachten. Verändert sich dieser in Konsistenz oder Farbe, ist dies Zeichen dafür, dass Du Dich in einer bestimmten Phase Deines Zyklus befindest. Zu erkennen, inwieweit sich der Zervixschleim verändert, benötigt aber einiges an Erfahrung und Konzentration. Du siehst also: Es ist deutlich einfacher und stressfreier zur Bestimmung einer Fertilitätsstörung zu einem Zyklusmonitor wie Lady-Comp und Pearly zu greifen.

Hier haben wir Dir noch einmal auf einen Blick zusammengefasst, welche Vorteile Dir der Fertilitätscomputer im Gegensatz zur manuellen Messung bietet:

  • schnelle Messung innerhalb von 60 Sekunden
  • genaue, zuverlässige Messung
  • keine weiteren Werte notwendig
  • kein Beobachten von Zervixschleim notwendig
  • kein Abtasten des Muttermunds notwendig
  • Messtoleranz von sechs Stunden (+3/-3)
  • einmaliges Vergessen der Messung ist unproblematisch
  • Fertilitätscomputer ist klein und leicht und dadurch perfekt auch für Reisen

Steigere Deine Chancen auf ein Baby – mit Hilfe des Fertilitätsmonitors

Dass Du unter einer Fertilitätsstörung leidest, muss natürlich nicht zwangsläufig bedeuten, dass Du gar nicht schwanger werden kannst. Setzt Dein Eisprung unregelmäßig ein, ist es umso wichtiger zu erfahren, wann dies der Fall ist – insbesondere dann, wenn Du Dir ein Baby wünschst. Nutze daher regelmäßig Deinen Fertilitätsmonitor und stelle fest, wann Du Dich in Deinen fruchtbaren Tagen befindest und wann Du mit Deinem nächsten Eisprung rechnen kannst. Hast Du in dieser Zeit Geschlechtsverkehr mit Deinem Partner, steigt auch die Chance schwanger zu werden. Nutze diese unbedingt und lass sie nicht verstreichen – vor allem, wenn Dein Eisprung nur sehr selten einsetzt und Du damit auch nur wenige Chancen hast, um Deinen Babywunsch erfüllen zu können.

Warum Du auch ohne Kinderwunsch über eine Fertilitätsstörung Bescheid wissen solltest

Du möchtest momentan noch gar nicht schwanger werden? Auch dann solltest Du über etwaige Fertilitätsstörungen Bescheid wissen. So könnte der Wunsch nach einem Baby beispielsweise in den nächsten Jahren aufkommen und es ist für Deine Lebensplanung wichtig zu wissen, ob Du überhaupt ein Baby bekommen könntest. Daneben solltest Du aber auch generell über die Vorgänge in Deinem Körper Bescheid wissen. Schließlich bedeutet eine Fertilitätsstörung auch immer, dass in Deinem Körper etwas nicht so funktioniert, wie es eigentlich sollte.

Lerne Deinen Körper besser kennen!

Der Fertilitätsmonitor zeigt Dir Deine Zyklusphasen an und hilft Dir auf diese Weise Dich und Deinen Körper besser zu verstehen und kennenzulernen. Dies ist gerade dann wichtig, wenn Du einen besonders unregelmäßigen Zyklus hast und Deine fruchtbaren Tage manuell nur schwer herausfinden kannst. Geeignet ist diese Methode auch für sehr junge Frauen, die sich noch an die Veränderungen in ihrem Körper gewöhnen und ein Gefühl für diese entwickeln müssen. Leidest Du unter einer unregelmäßigen Periode und weißt nie, wann Du mit einer Blutung rechnen musst, kann Dir der Zykluscomputer anzeigen, wann Deine Periode einsetzt – und wann sie vielleicht auch einmal aussetzt.

Zudem kannst Du Lady-Comp und Pearly für Natürliche Familienplanung (NFP) nutzen. Durch die natürliche Messmethode spürst Du Deinen Körper ganz unverfälscht.

 

Unerfüllter Kinderwunsch: Ein Interview mit Dr. Simone Sesboüé